Sophie Dervaux ist seit 2015 Solofagottistin der Wiener Philharmoniker und des Wiener Staatsopernorchesters. Zuvor war sie Solokontrafagottistin der Berliner Philharmoniker.

Sie ist Preisträgerin zahlreicher renommierter Wettbewerbe, darunter der Internationale Musikwettbewerb der ARD München (2013) und der Beethoven-Ring Bonn (2014). Sie konzertierte als Solistin mit berühmten Orchestern, u.a. mit den Wiener Philharmonikern, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Orchestre National de Lyon und weiteren mehr. Ihr breites Solo-Repertoire umfasst Werke von Vivaldi, Saint-Saëns, Jolivet, Strauss, Mozart, Hummel, Haydn, Paganini und anderen.

Sophie Dervaux spielte in den bedeutendsten Konzertsälen weltweit, darunter die Philharmonie de Paris, die Berliner Philharmonie, die Suntory Hall Tokio, die Carnegie Hall New York und die Royal Albert Hall London.

Im April 2022 wurde ihr zweites Album Mozart-Hummel-Vanhal bei Berlin Classics veröffentlicht. Auf dieser Aufnahme agiert sie als Solistin und als Dirigentin vor dem Mozarteumorchester Salzburg. Ihr Debüt als Dirigentin gab Sophie Dervaux 2019 mit dem National Chamber Orchestra of Armenia. Neben dem Mozarteumorchester Salzburg dirigierte sie auch das Münchener Kammerorchester, das Orchestre Victor Hugo in Besançon, das Kammerorchester Les Sacqueboutiers und das Aichi Chamber Orchestra, mit dem sie in der Shirakawa Hall Nagoya (JP) u.a. die Weltpremiere von Félix‘ Dervaux‘ Nagoya Bassoon Concerto aufführte.

Bereits Dervaux‘ 2021 erschienenes Debütalbum impressions, das sie mit dem Pianisten Sélim Mazari ebenfalls für Berlin Classics aufnahm, wurde von der Presse hochgelobt und erhielt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

Als Kammermusikerin tritt sie mit international bekannten Musikerinnen und Musikern auf und nahm 2020 mit Daniel Barenboim und Emmanuel Pahud das Beethoventrio für Klavier, Fagott und Flöte für Warner Classics auf.

Neben ihrer Tätigkeit im Orchester und als Solistin unterrichtet Sophie Dervaux an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und gibt weltweit Meisterkurse an renommierten Konservatorien. Seit 2014 ist sie „Püchner Artist“ und setzt sich leidenschaftlich dafür ein, dass ihr Instrument noch bekannter wird.

Ihre musikalische Ausbildung begann sie auf der Gitarre und der Klarinette, seit 2003 spielt sie Fagott. Nach der Ausbildung am Konservatorium in Versailles folgte das Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique in Lyon und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Anschließend trat sie der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker (Karajan Akademie) bei. Zu ihren Lehrern zählen Carlo Colombo, Jean Pignoly, Volker Tessmann und Daniele Damiano.