Sophie Dervaux ist seit 2015 Solofagottistin der Wiener Philharmoniker und des Wiener Staatsopernorchesters. Zuvor war sie von 2013 bis 2015 Solokontrafagottistin der Berliner Philharmoniker.

Die Preisträgerin zahlreicher renommierter Wettbewerbe, darunter der Internationale Musikwettbewerb der ARD München (2013) und der Beethoven-Ring Bonn (2014), konzertierte bereits als Solistin mit den Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Sinfonia Varsovia, dem Philharmonischen Orchester Sofia, dem Sinfonieorchester Hiroshima, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Münchener Kammerorchester, dem Wiener Kammerorchester, dem Kamerorkest van het Noorden (Groningen) und dem Konzerthausorchester Berlin. Ihr breites Solo-Repertoire umfasst Werke von Vivaldi, Saint-Saens, Jolivet, Strauss, Mozart, Hummel, Haydn und Paganini.

Sophie Dervaux trat in den bedeutendsten Konzertsäle weltweit auf, wie dem Musikverein Wien, der Berliner Philharmonie, der Philharmonie de Paris, der Suntory Hall Tokio, der Carnegie Hall New York, der Royal Albert Hall London.

Neben ihrer Tätigkeit im Orchester und als Solistin gibt sie Meisterkurse an renommierten Konservatorien in Japan, China, Österreich, Spanien, Portugal, Frankreich, Argentinien und in den USA. Als Botschafterin ihres Instrumentes engagiert sie sich darüber hinaus für eine Erweiterung des Repertoires für Fagott, indem sie Werke wiederentdeckt oder neue Werke in Auftrag gibt. Seit 2014 ist sie „Püchner Artist“ und setzt sich leidenschaftlich dafür ein, dass ihr Instrument noch bekannter wird.

1991 bei Paris geboren, begann Sophie Dervaux zunächst ihre musikalische Ausbildung auf der Gitarre und Klarinette, seit 2003 spielt sie Fagott. Nach der Ausbildung am Konservatorium in Versailles folgte das Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique in Lyon und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Anschließend trat sie der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker (Karajan-Akademie) bei. Zu ihren Lehrern zählen Carlo Colombo, Jean Pignoly, Volker Tessmann und Daniele Damiano.